Lavendel

 

Lavendel wird seit über 2500 Jahren kultiviert. Griechische Kolonisten brachten die Lavendula stoechas 500 v. Chr. nach Frankreich. Der kleine Ort Lavandou, der zwischen Toulon und St. Tropez liegt, zeugt davon mit seinem Namen, ebenso wie die Inselgruppe Stoechades, die heute die Hyerischen Inseln genannten werden.
In der Medizin wird Lavendel erstmal von Pedanios Dioskurides erwähnt, in der von ihm verfassten Materia Medica. Später beriefen sich weitere grosse Mediziner auf den Lavendel, so auch Ibd Sina, Avicenna genannt, in seinem Canon Medicinae. 

 

 

Vorkommen: Obwohl für viele Frankreich als das Land des Lavendels angesehen wird, ist der Anbau heute fast über die gesamte Welt verteilt. England, Japan, Tasmanien, Ungarn, im Süden der Krim, Norditalien, Spanien und Teilen der USA.

 

 

Die Anwendung von Lavendel hat sich im Lauf der Jahrhunderte stark verändert. Vom Balsam für Mumifizierungen über Lavendelsträusse um die Pest abzuwehren, reichten sie bis zu Tinkturen bei Verbrennungen und Entzündungen. Mit der Kunst der Destillation und der Parfümherstellung erhielt Lavendel einen unverrückbaren Platz bis in unsere Zeit. Heute ist Lavendel ein beliebtes Hilfsmittel bei Insektenstichen, bei Akne und Muskelschmerzen, bei Sonnenbrand, Schlaflosigkeit Kopfschmerzen und vielem mehr.

 

 

Warum Lavendel in Augenkissen: Lavendel hat einen ausgleichenden, beruhigenden Einfluss auf unsere emotionale Verfassung. Damit unterstütz und verstärkt er die Wirkung des Augenkissens bei Schlaflosigkeit und Einschlafproblemen. 

 

 

Vorsicht: Lavendel gibt es auch als ätherisches Öl. Hier ist Vorsicht geboten, denn die meisten ätherischen Öle können auf Haut und Schleimhäute stark reizende Wirkungen haben.  Verwenden Sie nie ätherische Öle in Verbindung mit Augenkissen, auch kein ätherisches Lavendelöl.