Anwendung und Wirkung

  • Anwendung

Augenkissen sind mehr als nur ein schönes Accessoire zum entspannen. Sie sind vielseitig einsetzbar und erzielen oft eine erstaunlich schnelle und nachhaltige Wirkung.

 

Ganz klassisch nutzt man es beim Einschlafen. Ob bei Kindern oder Erwachsenen, es unterstützt ein schnelles und problemloses Einschlafen.
Das Augenkissen hilft auch besser und tiefer zu schlafen. Und das auch dann, wenn Schlafschwierigkeiten schon lange bestehen.

 

Besonders beim Powernapping ist es eine wertvolle Hilfe für einen schnellen und tiefen Schlaf, um danach erfrischt wieder aufzuwachen. Zudem sorgt es bei Tag für völlige Dunkelheit, ohne das Rolläden geschlossen werden müssten.

 

Neben der Hilfe beim Einschlafen kann es noch mehr. Nach einem langen Arbeitstag am Bildschirm beispielsweise verhilft ein leicht angewärmtes Augenkissen zu einer willkommenen Entspannung für die Augen. Im Gegensatz dazu bewirkt ein leicht gekühltes Augenkissen eine gute und rasche Linderung bei brennenden und schmerzenden Augen.

 


  • Wirkung

Das breite Spektrum und die guten Erfolge von Augenkissen haben einen physiologischen Hintergrund. Einfach gesagt heisst das, dein Körper reagiert auf einen Reiz mit einer Veränderung.

 

Beim Augenkissen gibt es gleich sechs Reize:

 


  • Das Gewicht

Das Gewicht ist ein entscheidender Faktor denen das Augenkissen seine Wirkungen verdankt.

 

Durch den sanften Druck den das Augenkissen mit seinem Gewicht auf die Augäpfel ausübt, wirkt es auf das vegetative Nervensystem. Dieser Teil des Nervensystems ist unter anderem verantwortlich für die grundlegende Steuerung zwischen Aktion (sympathische Steuerung) und Entspannung (parasympathische Steuerung) im Körper.

 

Zum parasympathischen System wird auch der Nervus Vagus gezählt. Dieser

ist sowohl mit den Augäpfeln als auch mit dem Herz verbunden.

 

Der Reiz, der vom sanften Druck des Gewichtes ausgeht, wird über den Nervus Vagus (parasympathisches System) von den Augen an das Herz geleitet und entfaltet so seine beruhigende Wirkung. Du kommst dadurch schneller und nachhaltiger zur Ruhe.

 

Diese ausgleichende Wirkung erstreckt sich auch auf unsere Emotionen und Gefühle, die mit dem Herz verbunden sind. Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen werden gefördert und begünstigen so vor allem die Einschlafphase. Gerade bei Kindern, die mit dem Einschlafen Probleme haben oder erst gar nicht zu Bett gehen wollen, kann es eine grosse Hilfe sein.

 

Erinnern wir uns daran, dass man den Schlaf auch den kleinen Tod nennt. Das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit und das Vertrauen am nächsten Morgen wieder aufzuwachen, ist sicher hilfreich, wenn man sich ihm hingibt.

 


  • Die Verdunkelung

Ein wichtiger Punkt damit unser Körper entspannen und regenerieren kann, ist Dunkelheit. Schon wenige Lichtreize genügen damit die Zirbeldrüse weniger oder verzögert Melatonin ausschüttet. Erst wenn Licht völlig verschwunden ist, kann eine ausreichende Menge von diesem Schlafhormon ausgeschüttet werden. Der Melatoninspiegel im Blut erreicht zwischen 2 und 4 Uhr morgens seine maximalen Werte.

 

Melatonin ist aber auch ein sogenanntes Schlüsselhormon, dass andere Hormone beeinflusst. Es ist nicht nur für den Schlaf wichtig, sondern das Melatonin ist z. B. für das Immunsystem wichtig und wird unter anderem als ein aktiver Krebsschutz angesehen. In hohen Konzentrationen werden ihm auch gute antioxydative Wirkungen zugesprochen. Ebenso wird vermutet, dass Melatonin-Rezeptoren in peripheren Geweben, einen Einfluss auf Kreislauf und Körpertemperatur ausüben.  Melatonin wirkt zudem auf verschiedene Enzyme ein. Und durch die hohe Regenerationskraft gilt Melatonin auch als hervorragender natürlicher Jungbrunnen.

 

Dein optimaler Schlafplatz sollte also ganz dunkel sein. Auch geringe Lichtreize, wie die von einer Standby-Beleuchtung oder einem Wecker, können die Regeneration, den Schlaf und das Einschlafen behindern und stören. Das gilt auch für Nachtlichter in Kinderzimmern, die für einen ungestörten Schlaf oft hinderlich sind.

 

Da wo es nicht möglich ist sämtliche Lichtquellen auszuschalten, ist das Augenkissen eine sinnvolle und gute Alternative. Vor allem das Einschlafen wird sehr gut damit unterstützt.

 


  • Wärme und Kälte

Verhilf deinen brennenden, geröteten Augen zu einer Linderung mit einem angenehm gekühlten Augenkissen.

 

Sind deine Augen verspannt und schmerzhaft und überanstrengt, dann gönne ihnen mit einem leicht gewärmten Auchgenkissen Entspannung und Ruhe.

 

Sowohl kühlen als auch wärmen vom Augenkissen solltest du angemessen tun. Deine Augen sind ein sehr empfindlicher Teil deines Körpers. Extreme Temperaturen fühlen sich sehr unangenehm an und können im schlechtesten Fall auch Schäden anrichten.

 

Zum kühlen kannst du das Augenkissen einfach einige Minuten in den Kühlschrank legen. Es sollte sich in deiner Hand nur leicht kühl anfühlen. Lege es nicht in das Eisfach oder die Tiefkühltruhe.

 

Zum wärmen kannst du das Augenkissen im Winter auf die Heizung legen oder auf eine Wärmflasche. Im Sommer kannst du es in die Sonne legen. Du kannst es auch an einer Tasse Tee oder Kaffee wärmen oder an einem anderen warmen Gegenstand. Auch hier gilt, dass es sich in deiner Hand angenehm anfühlen soll. 
Lege das Augenkissen zum wärmen nie in den Ofen oder die Mikrowelle. Je nach dem welches Inlay du gewählt hast, leiden sowohl der Lavendel als auch der Reis darunter. Der Lavendel verliert dadurch seinen angenehmen Duft und damit auch seine wohltuende Wirkung. Der Reis trocknet völlig aus, wird spröde und brüchig. Du reduzierst die Lebensdauer deines Inlays dadurch unnötig.